pigsar™ hat durch seinen speziellen Anlagenaufbau eine optimale Rohrleitungsführung.
Infolge des sehr geringen Gas-Volumens zwischen den Gebrauchsnormalen und den Prüflingen ist der sonst störende Einfluss des Line-pack-Effektes (Leitungs-Pufferungs-Effekt) fast vernachlässigbar.
Die hochwertige Regelungstechnik und die relativ kurze Rückführung (Traceability) auf die SI-Basiseinheit „Meter“ sorgen für eine sehr geringe Messunsicherheit. Diese liegt unter 0,16 Prozent (doppelte Standardabweichung).
Grundlage für die hohe Genauigkeit des Prüfstandes ist die umfangreiche Einkalibrierung von pigsar™ selbst - mit einer Rohrprüfstrecke als Basisnormal (sog. Primärnormal), die aus der Längeneinheit „Meter“ einen geometrischen „Kubikmeter“ in einen „Kubikmeter Hochdruck-Erdgas“ umformt und eine Messunsicherheit von nur 0,01 Prozent hat. Ihre Einbindung in den Prüfstand wurde bereits in der Planungsphase berücksichtigt. So ist die Größenstaffelung der pigsar™ Gebrauchsnormalen auf den Messbereich der Rohrprüfstrecke abgestimmt.
Die Rohrprüfstrecke ist fest in den Prüfstandsaufbau integriert. Durch entsprechende Rohrleitungsführungen und Schaltungen der Absperrarmaturen kann die Rohrprüfstrecke jederzeit mit den Gebrauchsnormalen verbunden werden, um diese im Einbauzustand zu kalibriert oder nur zu Überprüfen. Dies führt zu einer kurzen, optimalen Rohrleitungsführung und zu einer Eliminierung möglicher Installationseffekte.